Datenschutzordnung
vom RMSV Wanderlust Hochheide 1904 e.V


Präambel
Stand 25.05.2018 (Teil 1)

Der
RMSV Wanderlust Hochheide 1904 e.V.
verarbeitet in vielfacher
Weise automatisiert personenbezogene Daten (z.B. im Rahmen der
Vereinsverwaltung, der Organisation des Sportbetriebs, der
Öffentlichkeitsarbeit des Vereins und für die Vereinswerbung). Um
die Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung und des
Bundesdatenschutzgesetzes zu erfüllen, Datenschutzverstöße zu
vermeiden und einen einheitlichen Umgang mit personenbezogenen Daten
innerhalb des Vereins zu gewährleisten, gibt sich der Verein die
nachfolgende Datenschutzordnung.

§
1 Allgemeines

Der
Verein verarbeitet personenbezogene Daten u.a. von Mitgliedern,
Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sport- und Kursbetrieb und
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowohl automatisiert in EDV-Anlagen
als auch nicht automatisiert in einem Dateisystem, z.B. in Form von
ausgedruckten Listen. Darüber hinaus werden personenbezogene Daten
im Internet veröffentlicht und an Dritte weitergeleitet oder Dritten
offengelegt. In all diesen Fällen ist die
EU-Datenschutz-Grundverordnung, das Bundesdatenschutzgesetz und diese
Datenschutzordnung durch alle Personen im Verein, die
personenbezogene Daten verarbeiten, zu beachten.

§
2 Verarbeitung personenbezogener Daten der Mitglieder

1.
Der Verein verarbeitet die Daten unterschiedlicher Kategorien von
Personen. Für jede Kategorie von betroffenen Personen wird im
Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten ein Einzelblatt angelegt.

2.
Im Rahmen des Mitgliedschaftsverhältnisses verarbeitet der Verein
insbesondere die folgenden Daten der Mitglieder: Geschlecht, Vorname,
Nachname, Anschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort),
Geburtsdatum, Datum des Vereinsbeitritts, Bankverbindung, ggf. die
Namen und Kontaktdaten der gesetzlichen Vertreter, Telefonnummern und
E-Mail-Adressen, ggf. Funktion im Verein, ggf. Haushalts- und
Familienzugehörigkeit bei Zuordnung zum Familienbeitrag.

3.
Im Rahmen der Zugehörigkeit zu den Landesverbänden, deren
Sportarten im Verein betrieben werden, werden personenbezogene Daten
der Mitglieder an diese weitergeleitet, soweit die Mitglieder eine
Berechtigung zur Teilnahme am Wettkampfbetrieb der Verbände
beantragen (z.B.Lizenz) und an solchen Veranstaltungen teilnehmen.

§
3 Datenverarbeitung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit

1.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit über Vereinsaktivitäten werden
personenbezogene Daten in Aushängen, in der Vereinszeitung und in
Internetauftritten veröffentlicht und an die Presse
weitergegeben.Desweiteren werden für die Vereinswerbung Flyer bzw.
Plakate mit Fotos verteilt.

2.
Hierzu zählen insbesondere die Daten, die aus allgemein zugänglichen
Quellen stammen: Teilnehmer an sportlichen Veranstaltungen,
Mannschaftsaufstellung, Ergebnisse,Torschützen, Alter oder
Geburtsjahrgang.

3.
Die Veröffentlichung von Fotos und Videos, die außerhalb
öffentlicher Veranstaltungen gemacht wurden, erfolgt ausschließlich
auf Grundlage einer Einwilligung der abgebildeten Personen.

4.
Auf der Internetseite des Vereins werden die Daten der Mitglieder des
Vorstands, des Kassenwartes mit Vorname, Nachname, Funktion,Adresse,
E-Mail-Adresse und Telefonnummer veröffentlicht.

§
4 Zuständigkeiten für die Datenverarbeitung im Verein

Verantwortlich
für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben ist der
Vorstand nach § 26 BGB. Funktional ist die Aufgabe dem Ressort
Allgemeine Verwaltung (dem
Vostand ,dem Kassemwart und dem Übungsleiter/in
)
zugeordnet, soweit die Satzung oder diese Ordnung nicht etwas
Abweichendes regelt.

Der
Ressortleiter Allgemeine Verwaltung stellt sicher, dass Verzeichnisse
der Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO geführt und die
Informationspflichten nach Art. 13 und 14 DSGVO erfüllt werden. Er
ist für die Beantwortung von Auskunftsverlangen von betroffenen
Personen zuständig.

§
5 Verwendung und Herausgabe von Mitgliederdaten und -listen

1.
Listen von Mitgliedern oder Teilnehmern werden den jeweiligen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Verein (z.B.
Vorstandsmitgliedern,Kassenwart, Übungsleitern) insofern zur
Verfügung gestellt, wie es die jeweilige Aufgabenstellung erfordert.
Beim Umfang der dabei verwendeten personenbezogenen Daten ist das
Gebot der Datensparsamkeit zu beachten.

2.
Personenbezogene Daten von Mitgliedern dürfen an andere
Vereinsmitglieder nur herausgegeben werden, wenn die Einwilligung der
betroffenen Person vorliegt. Die Nutzung von Teilnehmerlisten, in die
sich die Teilnehmer von Versammlungen und anderen Veranstaltungen zum
Beispiel zum Nachweis der Anwesenheit eintragen, gilt nicht als eine
solche Herausgabe.

3.
Macht ein Mitglied glaubhaft, dass es eine Mitgliederliste zur
Wahrnehmung satzungsgemäßer oder gesetzlicher Rechte benötigt
(z.B. um die Einberufung einer Mitgliederversammlung im Rahmen des
Minderheitenbegehrens zu beantragen), stellt der Vorstand eine Kopie
der Mitgliederliste mit Vornamen, Nachnamen und Anschrift als
Ausdruck oder als Datei zur Verfügung. Das Mitglied, welches das
Minderheitenbegehren initiiert, hat vorher eine Versicherung
abzugeben, dass diese Daten ausschließlich für diesen Zweck
verwendet und nach der Verwendung vernichtet werden.